14 Wohnideen mit natürlichen Schönheiten

by Marianne Kohler Nizamuddin, 8. März 2019

Je städtischer wir leben, desto mehr lieben wir die Erinnerung an Natur im Haus. Vor allem in der Form von Holz, und das am liebsten roh, rustikal und gelebt. Zu den Naturschönheiten in der Wohnung gehören auch Textilien aus Naturfasern, handgewoben oder gestrickt, Keramik und Steingut; mitsamt all den neutralen, ruhigen Naturtönen, von Sand über Holz zu Stein. Hier finden Sie 15 Inspirationen, die Lust machen auf natürliche Schönheiten.

1 Interessanter wohnen mit Holz

Kleine rustikale Holzhocker, Tische und Bänke, die aussehen, als wären sie ein paar Jahre in oder gar vor der Scheune gestanden, können eine Wohltat sein für eine Einrichtung. Sie bekommen, je nach Einsatz, auch etwas Skulpturenhaftes. Bild über VM Designblogg.

2 Grobes passt zu Feinem

Die neue Weiblichkeit, Fifties-Retro, leichte, lineare Möbel – das sind zwar alles wunderschöne Wohntrends, die aber, wenn sie zu liniengetreu umgesetzt werden, auch schnell langweilig aussehen können. Da kommen ein paar echte Kerle wie grobe Holzhocker oder Beistelltische gerade recht. So ganz wie bei «die Schöne und das Biest» ziehen sich Gegensätze nämlich an und lassen sich gegenseitig stärker, aber auch interessanter wirken Bild über cm-studio.

3 Die Holzbank im Haus

Stellen Sie das, was eigentlich vor einem echten Bauernhaus steht, nämlich eine Holzbank, einfach mitten ins Haus. Im Entree zum Beispiel, aber auch im Schlafzimmer, in der Küche oder je nach Grösse im Bad. Holzbänke strahlen drinnen eine ähnliche Ruhe und Entspanntheit aus, laden ein, Pause zu machen, und sehen erst noch toll aus. Bild über Domainehome.

4 Die Poesie des Natürlichen

Es kommt nicht von ungefähr, dass man mittlerweile Schwemmholz, Wurzeln und Hörner auch in Wohnboutiquen kaufen kann. Die Sehnsucht nach der Natur ist gross, aber wir verpassen zuweilen den echten Kontakt. Wenn Sie also mit Angesammeltem Inszenierungen kreieren, versuchen Sie dabei nicht nur das Dekorative zu sehen, sondern suchen Sie nach der Poesie. Die finden Sie am ehesten in eigenen, selbst gefundenen Dingen. Bild über Martekleppe.

5 Der Hocker, ein bescheidener Kerl

Wenn es so was wie einen Emporkömmling im Einrichtungsbereich gibt, dann ist es der Hocker. Er ist eigentlich ein Möbel der Bescheidenheit und seine Herkunft ist die Armut. Heute hat er sich so beliebt gemacht, dass man ihm praktisch überall einen Platz anbietet. Er belebt eine steife, allzu formelle Tischrunde, ersetzt biedere Nachttischchen, dient als schicke Ablage im Entree oder im Büro und bringt viel Stil in Bäder, Schlafzimmer oder Küchen.Bild über Heltenkelt.

6 Das Bad braucht mehr Naturschönheiten

Das Bad ist der Ort, der immer ein wenig mehr Stil und Persönlichkeit vertragen kann. Diese Idee, nämlich ein grobes Holzbrett als Lavabohalter einzusetzen, ist wunderschön, aber leider in Mietwohnungen nicht umsetzbar. Aber dort kann ein solches Brett zum Beispiel ein effektvolles und praktisches kleines Wandregal hergeben. Bild über: Flickr.

7 Damit zieht Ruhe ins Schlafzimmer

Schlafzimmer werden in der Schweiz oft einfach vergessen. Man investiert lieber in Räume, die andere auch sehen können und lässt dabei den privaten Bereich links liegen. Schade, denn wir verbringen mindestens ebenso viel Zeit im Schlafzimmer wie im gesamten restlichen Wohnbereich zusammen. Und wohnen tun wir ja die meiste Zeit vor allem für uns und nicht für die Gäste. Sorgen Sie sich also ein wenig um das vergessene Zimmer und schaffen mit sanften Naturtönen, edler Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen und einer schlichten Holzbank als Ablage am Bettende sehr viel Ruhe und Harmonie. (Bild über: The design chaser)

8 Natürlich schlafen

Hier sind zwei einfache Holzpflöcke als Nachttischchen eingesetzt. Sie bieten Platz für eine Leuchte und ästhetische Sachen. Vervollkommnen tun Naturtöne und Naturmaterialien dieses sanfte Schlafzimmer. Die Natürlichkeit im Schlafbereich kann noch viel weiter gehen. Rosshaar anstelle von Kunststoff in der Matratze, edles schönes Holz als Material für das Bett oder Naturfarben an der Wand. Bild über My ideal home.

9 Setzen Sie ein starkes Stück ein

Manchmal braucht es bloss ein starkes Stück in einem Raum und alles sieht auf einmal toll aus. Ein solch rustikaler Holzspiegel etwa kann eine solche Wirkung haben. Einen ähnlichen Spiegel finden Sie bei Pfister. Bild über Style Files.

10 Holz ist spannend

In diesem Raum ist Holz auf alle möglichen Arten eingesetzt: Roh für die Tischplatte, gepflegt für die Designstühle, als raffinierte Struktur für das Sideboard und natürlich als klassischer Boden. Alles zusammen zeigt wunderschön, wie spannend und vielfältig das Naturmaterial Holz ist. Bild über Europaconcorsi.

11 Willkommen am Meer

Einfach, aber wunderschön ist diese Kombination von einer Holzbank als Ablage mit einem grossem Bild vom Meer darüber. Bild über Domainehome.

12 Der kleine Unterschied in der Küche

Küchen fehlt es oft am gewissen Etwas. Das können schlichte, rustikale Wandregale ganz einfach und schnell bringen. Darauf haben dann die schönen Dinge Platz, die man lieber jeden Tag sehen möchte, als sie bloss hinter einer Schranktür zu verstauen. Bild über My ideal home.

13 Ein Stück Wald zu Hause

Ein Couchtisch direkt aus dem Wald. Fragen Sie einen Schreiner, ob er Ihnen ein solch einfaches Stück für den Hausgebrauch schreinert, und freuen Sie sich an vielschichtiger Natur pur. Bild über Refreshed designs.

14 Schieben Sie ruhig alles auf die Bank

Eine ähnliche Karriere, wie sie der Hocker bereits gemacht hat, steht auch der Bank bevor. Sie passt nämlich auch überall rein und bringt dort genau das, nach dem man schon lange gesucht hat! Nämlich Stil, Ablagefläche und das gewisse Etwas. Bild über The design chaser.

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Marianne Kohler Nizamuddin


Marianne Kohler Nizamuddin ist Stylistin und Journalistin. Sie begann ihre Karriere als Textildesignerin und arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift «Annabelle» leitete. Heute arbeitet sie in den Bereichen Styling, Creative Direction und Consulting. Zudem ist sie die Autorin von Sweet Home, dem meist gelesenen Interior-Blog der Schweiz, der fünfmal in der Woche auf Tagesanzeiger/Newsnet erscheint. Marianne Kohler Nizamuddin lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.