Lust auf neue Wohnideen

by Marianne Kohler Nizamuddin, 23. Januar 2018

Lust nach Veränderung? Wie wärs mit ein wenig Wohnungumstellen? Sie können auch  gewisse Wohnprobleme lösen, die schon lange anstehen. Hier finden Sie neun Ideen, die alle mit wenig Aufwand und ein bisschen Geschick umsetzbar sind.

Der Vorhang, mit dem die Garderobe verschwindet

Mit einem Vorhang, der den Eintritt in die Wohnung abgrenzt, wird ein kleiner Raum geschaffen, der die tägliche Unordung von Jacken, Taschen, Schulsachen, Schuhen, schmutzigen Stiefeln und Hundeleinen versteckt. Mit dem Vorhang wird zugleich eine Art theatralische Grosszügkeit geschaffen und Farbe in den Wohnraum gebracht. Eine solche Lösung kann auch gut in einer Nische entstehen. Hier ist es ein eleganter, grauer Taftvorhang, der einer Garderobe ein Upgrading gibt. Bild über: Interiors Porn.

Die Bühne für das Bett

Schaffen Sie mehr Platz und heben Sie ein Bett auf ein Podest. So entsteht ein Raum im Raum, wie ein kleines, erhöhtes Zimmer. Das ist zum Beispiel eine gute Lösung für eine Ein-Zimmerwohnung, um dem Bett mehr Privatsphäre zu geben. Der Unterbau ist aus Holz. Wer handwerklich begabt ist, kann sich so was selber zimmern, andere holen einen Schreiner zur Hilfe. Praktisch ist der Stauraum, der in dem Unterbau entstehen kann. Hier wird er als Büchergestell benützt und ist erst noch beleuchtet mit Lichtspots. Bild über: Convoy.

Das mobile Bücherregal

Wer viele Bücher hat, kennt es: Die Idee mit den schönen, edlen Exemplaren auf dem Couchtisch funktioniert nicht wirklich, denn die Bücher häufen sich – es überbordet schnell. Die Lust zu blättern und zu schmökern verfliegt rasch. Ein solcher Rollkorpus ist eine hübsche und praktische Lösung. So kann man seine Auswahl wie in einer Bibliothek überall im Raum mitnehmen oder den Korpus einfach wie ein kleines Regal an einem geeigneten Ort stehen lassen. Bild über: Convoy.

Der Wasserhahn kann Lavabos mehr Stil geben

Alle, die in Mietwohnungen wohnen, kennen das Problem: Oft sind Küche und Bad nicht gerade ein Highlight. Mit einem neuen Wasserhahn erhalten Lavabos, auch solche in 70er-Jahre-Farben, einen neuen Look. Diese orangen, einfachen Hähne verwandeln die olivefarbenen Lavabos und machen sie recht ansehnlich. Halten Sie in Baubedarfgeschäften, Onlineshops und Sanitärfachgeschäften Ausschau nach einem tollen Stück. Bild über: Denise at Home.

Der Blumentopfständer dient als Nachttischchen

Setzen Sie einen charmanten Zimmerpflanzenständer aus den Fifties, den Sie mit ein wenig Glück und Geduld in Brockenhäusern oder auf Flohmärkten finden können, als Nachttischchen ein. So können Sie Leuchte, Bücher, Frühstück und Wecker auf verschiedenen Etagen platzieren und erst noch viel Persönlichkeit ins Schlafzimmer zaubern. Bild über: The Decorista.

Mit Farbe wirkt alles besser

Regale mit Vorhängen können auch chic daherkommen, besonders wenn sie wie hier Farbe angenommen haben. Einfache Regale sind in der selben Farbe wie die Vorhänge lackiert. So wirkt eine Lösung fertig und nicht etwa improvisiert oder provisorisch. Bild über: Cabbage rose.

Langweilige Schranktüren bekommen einen neuen Look

Die coole, englische Interiordesignerin Abigail Ahern hat mit diesen neonfarbenen Griffen einem langweiligen Schrank ein frisches Aussehen verpasst. Diese und andere tolle Ideen finden Sie in ihrem Buch: Get Creative!

Hervorheben statt verdecken

Radiatore sind nicht immer die schönsten Mitbewohner. Versuchen Sie gar nicht erst, diese zu verstecken, sondern geben Sie ihnen einen Coolness-Faktor und heben Sie sie hervor, wie hier zum Beispiel mit vielen Familienfotos und Postkarten drumherum. Bild über: Loveology.

Das Bettende nicht vergessen

Meistens geschieht am Ende des Bettes nicht viel! Dabei kann dieser Platz für einiges benützt werden. Als Stauraum zum Beispiel: Dieses Regal bietet viel davon. Aber auch eine Bank oder, traditionell englisch, ein kleines Sofa können dort Platz nehmen und zur Wohnlichkeit eines Schlafzimmers beitragen. Bild über: Designsponge.

Bildercredits: 
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Marianne Kohler Nizamuddin


Marianne Kohler Nizamuddin ist Stylistin und Journalistin. Sie begann ihre Karriere als Textildesignerin und arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift «Annabelle» leitete. Heute arbeitet sie in den Bereichen Styling, Creative Direction und Consulting. Zudem ist sie die Autorin von Sweet Home, dem meist gelesenen Interior-Blog der Schweiz, der fünfmal in der Woche auf Tagesanzeiger/Newsnet erscheint. Marianne Kohler Nizamuddin lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.