Rot, Lack und Wohnglück!

by Marianne Kohler Nizamuddin, 11. März 2019

Rot lackierte Möbel und chinesisch inspirierte Einrichtungsideen sind definitiv eine Überlegung wert!

Entdecken Sie Rot

Das Geheimnis dieser absolut coolen Einrichtung ist simpel: rote Lackfarbe und Pinsel. Damit wurden einfach alle Möbel überstrichen. Sie müssen ja nicht gleich so rigoros vorgehen, sondern können das im Kleinen umsetzen. Aber die Suche in Brockenhäusern nach alten Stühlen und Sesseln, die mit roter Lackfarbe absolut stylish und neu aussehen werden, lohnt sich auf jeden Fall! Bild über Home kookoo.

So wird ein Klassiker zum starken Akzentstück

Hier ist ein gutes Beispiel von einem Möbelstück, bei dem mit roter Lackfarbe ein Wunder vollbracht wurde. Streichen mit Kunstharzlackfarbe gelingt immer. Es stinkt zwar und es dauert lange, bis die Farbe trocken ist, aber danach ist ein Holzmöbel nicht nur schön, sondern auch resistent und pflegeleicht. Schrauben Sie unbedingt alle Beschläge vorher ab und montieren Sie sie erst wieder, wenn das Möbel vollständig trocken ist. Vergessen Sie das Innenleben nicht! Beziehen Sie Schubladen, Tablare und Innenseiten von Schranktüren mit hübschen Stoffen oder Tapeten oder Lackieren Sie sie in einer Kontrastfarbe oder Schwarz. Bild über Apartmenttherapy.

Rot macht modern

Stellen Sie sich diesen Tisch in Holz vor. Ein wenig bieder, nicht? Mit roter Lackfarbe aber wird ein solches Stück auf einmal modern, anders, zum tollen Hingucker. Der Tisch passt in Rot auch zu ganz unterschiedlichen Möbeln. Bild über House to home.

China als Inspiration

China wurde in Europa vor allem im 18. Jahrhundert zur Inspiration in Sachen Inneneinrichtung. Chinesische Dinge wurden «Chinoiserien» genannt und zu wertvollen Sammlerstücken. Bekannt sind auch die vielen Wandgemälde nach chinesischen Vorbildern. Heute findet man viele Stoffe und Tapeten, die an die Chinoiseriegemälde des 18. Jahrhunderts erinnern und die wunderbar zu roter Lackfarbe passen. Bild über: Maison Boheme.

Kopieren Sie Details aus Chinarestaurants

In chinesischen Restaurants findet man oft filigrane, rot lackierte Raumteiler. Ich finde diese wunderbar inspirierend! Sie erinnern auch an die stilvollen Retro-Einrichtungen  der Sixties und Seventies, die man zum Beispiel in der Fernsehserie «Mad Men» schön interpretiert sehen kann. Bild über My lucious life.

Eleganz mit chinesischen Elementen

Der amerikanische Einrichtungsstil ist von der Klassik bestimmt, mit einem Touch Hollywood-Glamour und starken Farben. Da passen natürlich auch leuchtend rote Möbel und chinesisch Inspiriertes dazu. Hier sind es zwei rotlackierte Bambushocker, bespannt mit einem bunten Blumenstoff, kombiniert zu einem pinkfarbenen Tisch. Das spannende Paar leuchtet noch stärker vor der ultramarinblauen Wand. Daneben stehen zwei Kommoden mit chinesischen Tischleuchten. Bild über Designsponge.

Tipp:  Eine Firma, die besonders schöne asiatische Stücke vertreibt, ist Asiatides.

Verwandeln Sie einen Korbstuhl

Wahrscheinlich ist es hier in der Schweiz nicht so einfach, einen solch chinesischen Korbstuhl zu finden. Aber auch andere Korbstühle mit strengen Formen lassen sich mit roter Lackfarbe in neue Prachtstücke verwandeln. Bild über: Chinoiserie.

Wieso nicht rot lackierte Wände?

Ziemlich gewagt aber betörend – Rot lackierte Wände. Das geht natürlich nicht überall, wirkt aber auf jeden Fall absolut glamourös. Ich finde, diese Idee eignet sich auch für einen langweiligen, grossen, weissen Schrank. Geben Sie ihm mit Holzleisten eine neue «Fassade» und lackieren Sie dann alles in Chinarot. Bild über Home polish.

Rot geht auch im Landhausstil

Ob Ihnen nun China, Hollywood, Modern Chic, Bohemia oder Landhaus als Wohnstil zusagt – roter Lack passt zu vielen Stilen. Hier wurden bäuerliche Stühle  mit roter Lackfarbe aufgewertet und machen sich gut im gemütlichen Countrylook . Bild über My scandinavian home.

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Marianne Kohler Nizamuddin


Marianne Kohler Nizamuddin ist Stylistin und Journalistin. Sie begann ihre Karriere als Textildesignerin und arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift «Annabelle» leitete. Heute arbeitet sie in den Bereichen Styling, Creative Direction und Consulting. Zudem ist sie die Autorin von Sweet Home, dem meist gelesenen Interior-Blog der Schweiz, der fünfmal in der Woche auf Tagesanzeiger/Newsnet erscheint. Marianne Kohler Nizamuddin lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.