Bratkartoffeln machen glücklich

by Marianne Kohler Nizamuddin, 3. Januar 2019

Bratkartoffeln schaffen es nicht wirklich in die Gourmetrestaurants oder in die chicen Kochbücher, sie sind bescheiden, geben immer einen feinen Znacht ab und erwärmen die Seele. Hier finden Sie 10 verschiedene Möglichkeiten Kartoffeln in der Pfanne oder im Ofen zu braten.

1 Frisch mit Salbei

Kleine Kartoffeln halbieren. In einer Bratpfanne 3 EL Olivenöl und ein Stück Butter erhitzen. Eine Handvoll frische Salbeiblätter in Stücke schneiden und sanft braten bis die Butter-Ölmischung den Geschmack aufgenommen hat, die Kartoffeln darin schwenken, salzen und pfeffern, danach die Mischung auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Einige Knoblauchzehen, ungeschält und einige Schalotten, geschält, dazulegen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 30 Minuten rösten bis die Kartoffeln goldbraun sind. Bild über Pinterest.

2 Edel mit Parmesan

Kartoffeln schälen und in gleichmässige Stücke schneiden. In einer Schüssel, Meersalz, Pfeffer, frisch geriebenen Parmesan und 1-2 EL Olivenöl mischen, die Kartoffelstücke darin wenden. Ein Backblech mit Backpapier belegen, die Kartoffelstücke darauf verteilen und im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten rösten bis die Kartoffeln goldbraun sind. Bild über The hungry housewife.

 3 Deftig mit Zwiebeln und Speck

Braten Sie eine Handvoll, in kleine Stücke geschnittene Specktranchen in Olivenöl bis sie knusprig sind. Herausnehmen und auf einem mit Küchenpapier belegten Teller warm stellen. Eine Zwiebel in grobe Stücke schneiden und im Bratfett goldgelb rösten, herausnehmen und warm stellen. Bereits gekochte Kartoffeln nach Bedarf schälen, halbieren, und in der gleichen Pfanne  golden braten, nach Bedarf noch ein wenig Öl dazugeben. Am Schluss Speck und Zwiebeln dazugeben, alles nochmals ein wenig anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, gehacktePetersilie dazugeben und servieren. Bild über The cozy apron.

 4  Würzig mit Paprika

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer Schüssel 2 EL Olivenöl mit Salz, und Paprika mischen. Die Kartoffeln damit vermischen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad, ca. 40 Minuten knusprig braten. Bild über The taste of kosher.

5 Süss mit Äpfeln

Kartoffeln halbieren, in Salzwasser einige Minuten halbweich kochen. Auf ein Blech oder in eine grosse Bratform legen. 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, frischer Thymian, 1 EL geraspelte Orangenschale, 1 EL Orangensaft, einige ungeschälte Apfelschnitze und eine Handvoll Rosinen  dazugeben. Alles gut durchmischen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad goldbraun rösten, ca. 40 Minuten. Bild über Marisas Italian Kitchen.

6 Orientalisch mit  Gewürzen

Gekochte Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. In einer Schüssel 1 EL Olivenöl und 1 EL Harissa mischen, die Kartoffeln darin wenden. In einer Bratpfanne 1 EL Olivenöl warm werden lassen, 1 EL Kreuzkümmel anbraten bis der Geschmack sich entfaltet, die Kartoffeln dazugeben und goldgelb anbraten, salzen und nach Belieben mit geschnittenem Koriander bestreuen. Mit griechischem Joghurt servieren. Bild über Maayeka.

7 — Französisch mit Thymian

Kartoffeln nach Belieben schälen oder ungeschält lassen, halbieren und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Olivenöl, Salz, Thymianblättchen und feingehacktem Knoblauch  mischen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad goldbraun braten, ca. 40 Minuten. Vor dem Servieren eine handvoll frischen Thymian dazugeben. Mit Creme Fraiche und feingeschnittenen Schnittlauchringli servieren. Bild über Primal Gourmet.

 8 — Caramelisiert mit Ahornsirup

Kartoffeln in gleich grosse Stücke schneiden, kleine Kartoffeln halbieren und grössere vierteln. In einer Schüssel 2 EL Olivenöl und 4 EL Ahornsirup mischen, eine gute Handvoll Schnittlauchringli und Salz dazugeben. Mit den Kartoffeln mischen. In eine grosse Backform legen und mit Folie bedecken. Im vorgeheizten Ofen bei  200 Grad kochen. Nach ca. 30 Minuten die Folie wegnehmen und ca. 15 Minuten weiterbacken bis die Kartoffeln goldbraun sind. Bild über Pinterest.

9 Griechisch mit Zitrone und Lorbeer

Rote Kartoffeln halbieren, 2 Zitronen in Scheiben oder Schnitze schneiden. In einer Schüssel den Saft von einer Zitrone und 3 EL Olivenöl mischen. Die Kartoffeln und Zitronenschnitze auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Einige frische oder getrocknete Lorbeerblätter und einige ungeschälte Knoblauchzehen dazugeben. Die Öl-Zitronensaft-Mischung darübergiessen und gut durchmischen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten golden braten. Tsatziki dazu servieren. Bild über: Tesco.

10  Gemütlich mit Spiegelei

Gekochte Kartoffeln in Würfel schneiden, Rosmarin hacken und Zwiebeln in kleine Stücke schneiden. Alles gut durchmischen und in einer Bratpfanne mit viel Butter goldbraun braten. Mit einem Spiegelei servieren. Bild über Peegaw.

Katertag

by Marianne Kohler Nizamuddin, 1. Januar 2019

Nach Parties und endlosem Tanzen ist man am nächsten Tag nicht besonders fit. Geniessen Sie einen gemütlichen Katertag zu Hause und verwöhnen Sie sich so richtig.

Vorbeugen

Um einem richtigen Kater vorzubeugen, trinken Sie Alkohol am besten in Massen und vor allem nicht bis zum Schluss der Party. Trinken Sie in den letzten Stunden nur noch Wasser und viel davon, dann ist Ihr Kater am nächsten Morgen bestimmt viel milder.

Weiterfeiern

Trinken Sie zum Frühstück ein Gläschen Champagner, so ist der «Schock» nicht allzu ernüchternd und der Kater ein wenig erträglicher.

Lange ausschlafen

Versuchen Sie so lange wie möglich zu schlafen. Guter Schlaf heilt vieles.

Geniessen Sie ein deftiges Frühstück

Bereiten Sie sich ein gutes, währschaftes Frühstück zu, wie zum Beispiel diese feinen Eier. Bild über: Smitten Kitchen.

Zutaten für Eier in Tomatensauce mit Spinat:

2 grosse Tomaten oder 2 Handvoll Cherrytomaten oder eine Dose gehackte Tomaten
1 Schalotte
1/4 Peperoncino
1 halbe Knoblauchzehe
einige Blätter Basilikum
2 Eier
2 Stück dunkles Brot
Butter
Olivenöl
Salz und Pfeffer
1 gute Portion Spinat

Zubereitung:

Hacken Sie die Schalotte und den Peperoncino und dünsten Sie sie in einer Bratpfanne in Olivenöl. Die frischen Tomaten hacken oder sonst die gehackten Tomaten aus der Dose nehmen und beigeben. Die Basilikumblätter zerreissen und beigeben, salzen und pfeffern und ca. 10-15 Minuten köcheln lassen. In einer anderen Pfanne dünsten Sie den gepressten oder gehackten Knoblauch und geben Sie die Spinatblätter bei. Einige Minuten dünsten lassen, bis der Spinat zusammenfällt, salzen und pfeffern. Nun die Eier in die Tomatensauce schlagen und so lange braten bis sie gekocht sind. In der Zwischenzeit 2 Schwarzbrotscheiben leicht toasten, mit Butter bestreichen und in einem Teller anrichten. Die Eier mit Tomatensauce darauf verteilen – und den Spinat daneben anrichten.

Katerfrühstück auf die Schnelle

Hamburger, Pommes Frites, Ketchup und eine grosse Cola aus einer Fastfoodkette oder vom Würstchenstand sind ein schnelles, bequemes und ideales Katerfrühstück auf dem Heimweg oder am Morgen danach. Bild über Bleubird.

Bloody Mary

Der Drink ist ein Klassiker unter den Katerdrinks und wird gerne zum Brunch oder späten Frühstück serviert. Mixen Sie einen feinen Bloody Mary:

Zutaten:

6 ml Wodka
18 ml Tomatensaft
1,5 ml Zitronensaft
3 Spritzer Worcestersauce
2 Tropfen Tabascosauce
Salz und frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
1 Selleriestange

Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten in einem Cocktailshaker und schütteln Sie sie mit Eis. Alles in ein hohes, mit kleinen Eiswürfeln gefülltes Glas abgiessen. Mit einer Selleriestange, die noch einige Blätter hat, garnieren.

Cola als Medizin

Eisgekühltes Coca Cola gibt ein gutes Katergetränk ab und wirkt auch gegen Kopfweh oder Übelkeit. Vor einer Party also am besten einige Dosen davon im Kühlschrank auf Vorrat halten.

Entspannen in der Badewanne

Geniessen Sie ein warmes, entspannendes Bad mit einem fein duftenden, luxuriösen Badeöl. Machen Sie ein Peeling, pflegen Sie Ihre Haut mit einer Feuchtigkeitsmaske oder geben Ihrem Haar eine Kur. Gönnen Sie sich ein wenig «Verwöhn-Zeit» und Sie fühlen sich bald wie neu. Bild über The Vintage Project.

Gehen Sie hinaus an die frische Luft

Auch wenn man am liebsten nicht mehr vom Sofa weg möchte, ein schöner, langer Spaziergang durch den Winterwald ist die beste Kur nach einer langen Nacht. Viel frische Luft, Bewegung und die Gedanken schweifen zu lassen, machen jeden Tag angenehmer.

Träumen Sie von neuen Abenteuern

Machen Sie Pläne: Stellen Sie Ihre Wohnung um, gehen Sie auf eine Reise, besuchen Sie neue Orte, versuchen Sie neue Hobbies, gestalten Sie ein Kreativprojekt – und das alles erst mal im Kopf. Tagträumen und Pläneschmieden sind entspannend und spenden Energie.

Einen Tag vor dem Fernseher einschalten

Gönnen Sie sich einige richtig faule Fernsehstunden mit alten Filmen, unterhaltsamen Realityshows, gemütlichen Serien oder schönen Tiersendungen. Bequeme Kleider, eine Kuscheldecke und viele weiche Kissen gehören dazu.

Feiern mit Freundinnen

by Marianne Kohler Nizamuddin, 31. Dezember 2018

Hier finden Sie ein paar Tipps zum Feiern mit Freundinnen. Dazu gehören Tratsch, Genuss, das Zusammensein und die Freude an Stil und Schönheit.

Zu Hause Zuhause bleiben und feiern

Zu Hause bleiben ist das neue Ausgehen. Oft ist am Sylvester viel zu viel los und man verpasst das, was man eigentlich suchte.  Oder man braucht eine gemütliche Afterparty am Neujahrstag nach einer durchtanzten Nacht. Da ist eine gemütliche Zeit daheim, eine Party mit den liebsten Freundinnen eine gute Idee. Bild über Candyland.

Die Wohnung verwandeln

Mit wenig Aufwand wird aus der Wohnung ein Partylokal. Stellen Sie die Möbel zur Seite, damit Tanzfläche entsteht, und einen Tisch an die Wand, der das Buffet abgibt. Ein kleiner Beistelltisch oder Rollwagen lässt sich einfach in eine Bar verwandeln. Dekorieren Sie mit Lichterketten, Blumen und kleben (am besten mit abnehmbarem Klebband) ein paar motivierende Bilder an die Wand, die Sie aus Ihren Lieblingszeitschriften herausgerissen haben. Servieren Sie zum Beispiel bereits gemixte Drinks in Thermosflaschen, oder mixen Sie gemeinsam Drinks nach Rezepten, die sie bereitstellen. Bild über Stockhome.

Sushi im Glas

Köstlich und einfach: Servieren Sie Sushi im Glas. Bereiten Sie dafür Sushi-Reis vor. Schneiden Sie Algen und Avocado in Stücke. Bereiten Sie Teriyaki-Lachs vor und servieren alles mit hauchdünnen Gurkenscheiben und Sesamsamen schichtweise in ansehnlichen Gläsern. Bild über Chefthisup.

Rezept für Teriyaki-Lachs:

Zutaten:

4 Lachsfiletstücke
10 EL dunkle Sojasauce
2 Limonen, nur den Saft und die abgeriebene Schale
2 EL Honig
2 Knoblauchzehen, geraffelt
1 Stück Ingwer, geraffelt
2 ELSesamöl

Zubereitung:

Vermischen Sie den Limonensaft und die abgeriebene Limonenschale mit der Sojasauce und dem Honig. Geben Sie ein wenig Öl in eine Bratpfanne. Dünsten Sie den Ingwer und den Knoblauch an. Geben Sie die Sauce darüber, und lassen Sie alles schön einköcheln, bis eine dickflüssige, sirupartige Sauce entsteht – die Teriyaki-Sauce. Braten Sie in einer anderen Pfanne den Lachs beidseitig an und geben ihn dann zum Fertigkochen mit in die Sauce. Den Lachs dann in Stücke reissen und über dem Sushi-Reis in den Gläsern servieren.

Teaparty

Eine Teeparty auf die englische Art eignet sich gut, um mit Freundinnen zu Hause zu feiern. Servieren Sie süsse Dinge, die Sie in der Konfiserie gekauft haben, wie Macarons und Torten, und ergänzen Sie mit frischen Früchten wie Erdbeeren, Mangoschnitzen, filetierten Orangen oder Kiwistückchen. Backen Sie selber einige Muffins, die sind simpel und sehen appetitlich aus. Bild über Milkywayreflection.

Rezept für Himbeermuffins:

Zutaten für 12 Muffins:

2 Tassen Mehl
2 KLBackpulver
1 Tasse Rohzucker (1 ELZucker zum Bestreuen zurückbehalten)
1 Päckli Vanillezucker
1 Prise Salz
125 g weiche Butter
2 Eier
1/3 Tasse Milch
2 Tassen gefrorene Himbeeren

Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen, Papierförmchen in die Muffinblechmulden legen. Mehl, Backpulver und Salz mischen, sieben. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker anrühren, Eier dazugeben und gut vermengen, danach die Mehlmischung beigeben und verrühren, bis der Teig weich ist. Die gefrorenen Beeren einrühren und den Teig mit einem Löffel in die Muffinformen verteilen. Mit Zucker bestreuen, 5 Minuten backen, danach die Hitze auf 180 Grad senken und 30–35 Minuten backen. Die Muffins sind fertig, wenn sie bei leichter Berührung wieder ihre Form erlangen. Warm oder kalt servieren.

Minihamburger – der kleine, feine Snack

Servieren Sie als Häppchen Miniaturausgaben von echten Gerichten. Das können, wie hier auf dem Bild von Saweddingvenues, kleine Hamburger sein, aber auch Minisandwichs oder Suppen, Risotto oder Ähnliches in Espressotässchen.

Rezept für Minihamburger:

Zutaten:

400 g Bio-Rindshackfleisch
2 Schalotten, fein gehackt
1 Rüebli
1 Semmeli, in Bouillon eingeweicht
1 Bund Petersilie, fein gehackt
1 Kaffeelöffel Paprika
Salz und Pfeffer
1 KL Gewürzmischung (ich benutze Louisiana Spicerub von Globus)

Zubereitung:

Raffeln Sie das geschälte Rüebli mit der Röstiraffel und drücken dann alles in einem Tuch aus. Vermischen Sie nun alle Zutaten, das Fleisch, die Gewürze, die Schalotten, das Rüebli, das ausgedrückte Semmeli, das Ei und die Petersilie gut. Formen Sie kleine Hamburger, wenden Sie diese kurz in ein wenig Mehl, und braten Sie sie beidseitig gut an. Schneiden Sie kleine Minipartybrötchen entzwei. Bestreichen Sie sie mit ein wenig Mayonnaise. Legen Sie alle Hamburger direkt auf ein mit Backpapier belegtes Backblech, platzieren Sie zugeschnittene Käsescheiben darüber und schieben alles unter den Grill, bis der Käse ein wenig schmilzt. Nun belegen Sie die unteren Brötchen mit den mit Käse versehenen Fleischtätschli, geben ein wenig Ketchup darüber und decken sie mit den oberen Brötchen zu. Stecken Sie nun kleine Spiesschen mit einem Cornichon in die Hamburger.

Schönheitstipps austauschen

Benutzen Sie die gemütliche Zeit zusammen mit Freundinnen um Tipps rund um die Schönheit auszutauschen. Bild über Pinterest.

Ich liebe: 

Alles wie Pinsel, Watte, Stäbchen, Feilen – in Gläsern verstaut. Dafür eignen sich auch besonders gut Gläser, in denen einmal Duftkerzen waren

Matte Lippenstifte von MAC mit Primer, erhältlich in den meisten Warenhäusern

Nagellack von Dior, da der sich besonders gut auftragen lässt, schnell trocknet und tolle Farben hat, erhältlich in den meisten Warenhäusern

Duftkerzen von Diptique, weil Düfte wie Tubéreuse, Mimosa oder Violette bereits den Frühling ins Haus bringen, erhältlich in der Drogerie Osswald.

Der Drink: Dirty Shirley

Jede Party braucht einen passenden Cocktail, der Dirty Shirley, benannt nach Shirley Temple, ist für eine Girlieparty perfekt. Bild über Lifestyle Group.

Zutaten für 2 Dirty Shirley Cocktails:

3 EL Wodka
1,5 EL  Grenadinesirup
1 EL Cherrylikör
1 Dose 7 Up oder Sprite
4 Maraschinokirschen

Zubereitung:

Füllen Sie 2 Gläser mit Eis. Mischen Sie in einem Shaker oder grossen Glas den Wodka mit dem Grenadinesirup und dem Kirschlikör und giessen die Mischung über das Eis. Füllen Sie die Gläser mit der Limonade auf und geben je zwei Kirschen rein.

Cupcakes im Angebot

Zum Schluss noch eine wunderschöne Idee vom Blog von Zsa Zsa Bellagio, Cupcakes und Muffins zu servieren: Nehmen Sie einen alten mehrarmigen Kerzenleuchter und stellen die kleinen Kuchen auf Untertassentellern darauf.

My World: Blogger Scarlett Steiner

by Marianne Kohler Nizamuddin, 21. Dezember 2018

In this new  series, I’ll be visiting bloggers, influencers and other interesting people who are active on the net. Join me and discover the world behind the attractive pictures and stories. Take a peek at these people’s everyday lives and the pretty things they live with. And of course, there’ll also be lots of tips and inspiration.

My first encounter is with Scarlett Steiner. I was so impressed by her blog that I was determined to meet her. I first visited Scarlett for a Sweet Home reportage four years ago, also during the Christmas period. Since then, she has married, moved into a larger flat in the same building with her husband Cyrill Steiner, and had a baby. Daughter Elma is now two years old. Scarlett Steiner has worked in the marketing and communications sector for 12 years, most of that time as a communications strategist in advertising agencies. She launched her blog, Fork and Flower, 10 years ago. What started out as a food blog is now also a mummy-and-baby blog, and is so successful that it’s become her bread-and-butter job. Scarlett now works freelance for agencies and brands, sells her communication channels and stories, and provides social media coaching for individuals and companies. As if that weren’t enough, last year she also established a children’s clothing label, Elma&Polina with her friend Mia Vadasz.

My day:

What time do you get up?

When my daughter, Elma, wakes up – usually around 7 a.m. Sometimes I wake up earlier; when I do, I daydream a little.

Do you have time for breakfast?

Not really. When I’m working, I’ll take Elma to the crèche first and then grab a glass of fruit juice and a croissant. Or I’ll arrange my first meeting of the day in a café, such as John Baker on Helvetiaplatz. But when I do spend the morning at home, I love to have yoghurt with homemade granola for breakfast.

What’s your beauty routine?

Above all, it has to be quick and easy. Before I had Elma, I would experiment with concealer, rouge and more besides. But now I need much less to feel comfortable and beautiful. I cleanse my skin thoroughly and use Avène moisturising creams. Most of the time, I only wear mascara and lipstick at meetings. I use more and more natural cosmetics and grooming products, which I find at Amazingy, the online shop for green cosmetics.

What’s your favourite scent?

“Musc Nomade” by Annick Goutal. I love that mellow, elegant, musky scent. I also like Annick Goutal’s fragrances for the home. Every year, theyissue a new version of the Noël scented candle in a pretty glass – a little luxury that makes me feel really Christmassy.

What are your favourite outfits?

I’ve adapted my wardrobe completely to the playground and life as a mother. In the winter I like sweater dresses and stockings, and in the summer patterned dresses are my go-to style – they make me cheerful and don’t show stains. Skinny jeans are always OK. At home or on the playground I team them with a sweatshirt; for business, I’ll often wear them with a white blouse. 

How do you organise your wardrobe?

In a large, open wooden cupboard. I hang as much as possible; that way, things don’t get creased.

What clothes do you choose for your daughter?

As I’m constantly surfing the net, I’m always discovering inspiring new labels. For example, I love the “Wondersuits” by Bonds Australia. The pyjamas are really comfortable, like a second skin. They’re well cut and decorated with fun, cheerful patterns. And they turn Elma into a little super-heroine.

Where else do you shop?

I’m an online shopper. Of course, that’s to do with my job, but also with my lack of time and my enjoyment of certain labels, such as Stadtlandkind. On their site I not only find clothes and toys for Elma, but also party goods or decorative items for the home. Another shop that I like is called Smallabel.

My job

When do you work?

Since having Elma, I’ve worked three days a week. It became difficult to balance my job, the family and the blog. It’s tough to find flexible jobs for mothers in Switzerland. Luckily, I’m able to work freelance on a contract basis.

How do you combine family life with work?

As I work a lot from home, I can bring my daughter to the crèche late and fetch her early, which gives me a lot of time with her. But on my working days, I work through from 8.30 till 6. My husband Cyrill, who works in marketing, is an early riser and always one of the first in the office. That also means that he also comes home early in the evenings. We share the household duties. I have to admit that he’s more efficient, conscientious and tidy than I am. I know that not every woman is that lucky, but in our case, it certainly holds true that my husband isn’t just “a support”: he really does share half of everything.

My kitchen

Do you take a lunch break?

Yes, I need the energy that a light meal gives me.

What’s your favorite for lunch?

I have a favourite little café just around the corner from where I live. It’s called Chez Oskar and serves fantastic salads, soups and delicious, freshly squeezed juice creations. Sometimes I take a break in the café, but usually take something back to the flat and have lunch at the computer.

What do you cook in the evenings?

Dinner preparation has to be fast. Whereas I used to love spending hours in the kitchen, I now prefer quick, uncomplicated meals. Healthy living is also very important to us, and we cook a great deal of vegetables. But I have to admit that Elma prefers noodles and sausage.

What do you always have in your fridge?

Green juice or some other favourite fruit juice. I love a glass of refreshing fruit juice in the morning – it helps get me going. I have the feeling that I’m pampering myself.

Where do you buy your groceries?

Of course, I love going to the market. Conveniently, I’m free on Tuesdays and Fridays – both market days –, so I usually go to the market twice a week. Good ingredients are important to me. That also applies to convenience food. I occasionally treat us to delicious gnocchi or tortellini, which I buy on my way home – at Jelmoli, for example. All you need to add are fresh herbs, butter and cheese – and hey presto, your feast is on the table!

And what about Christmas biscuits?

They aren’t as perfect as they used to be. Now, baking biscuits with Elma is great fun for all of us. All we need is a simple Christmas biscuit recipe and sometimes, or should I say, more and more, even a ready-made biscuit dough. But we do take our time to decorate the biscuits with icing and sugar pearls.

My life

What do you most enjoy doing with your family?

We spend a lot of time outdoors – and in all weathers. In Zurich there are many very beautiful parks that are attractive in all seasons. We’re also great friends of Zurich’s district community centres. We meet our neighbours and make friends, and Elma has lots of pals there. There are so many fun activities available, such as weekly painting sessions for children, flea markets, and sometimes even proper festivals with bubble-blowing, bouncy castles or music.

How do you get in the Christmas mood?

We love candle-making at our Bachwiesen community centre. We also really enjoy the Christmas village at Bellevue, where Elma’s greatest pleasures are the balloons, the children’s fairy village, and ice-skating – for the time being only as a spectator. There’s also the musical Advent calendar in the foyer of the Opera House, where a free mini-concert is performed daily. We also like going to Café Schober to drink hot chocolate. Another favourite spot is the children’s department at Orell Füssli, the bookshop. The treehouse with its own life-size bear is always a highlight, especially in bad weather. And you can never have enough books.

And at home?

Besides baking biscuits, handicrafts are very much in demand. Whether we’re carving turnips into lanterns or making presents, working creatively brings us all together.

My home

How does your home look at the moment?

I decorate less and furnish more. In principle, everything has become lighter and airier. For example, I’ve replaced the large, heavy coffee table we had with a lighter model with delicate copper legs. The dining table and chairs are also new. They’re made of wood and look more elegant and neutral than their predecessors.

How do you deal with toys in the living room?

Like many people, I of course first thought that toys should stay in children’s bedrooms. But I soon changed my mind and have now created a child-friendly family home. For example, Elma has space on the bookcase for her books, and her play kitchen is right next to the “real” kitchen. This means that Elma can be with us while we cook and live actively with us everywhere. After all, the point of living together is that everyone should have their own space and be able to do their own thing.

How have you decorated Elma’s room?

With simple wooden children’s furniture and a colourful palette. I change the look according to my mood or the season. At the moment, of course, it’s a little Christmas paradise with a mini-Christmas tree and a wreath that I made myself from wool pompoms. My friend Amanda makes the pretty fabric candy canes.

Do you have favourite pieces of children’s furniture?

I think it’s important to have old pieces as well as new. In Elma’s room, for example, there is an antique wooden cupboard and an old chest of drawers. Both of them provide pretty, practical storage space.

What about toys?

In a child’s room, toys are just as important as furniture. Fortunately, there are lots of pretty things made of wood and fabric in Elma’s bedroom. Toys like the mouse house, as Elma calls her miniature doll’s house, or a little “shop,” help to stimulate a child’s imagination.

What’s your guilty pleasure?

Fresh flowers. I like ordering bouquets online from Bloem, which is now also available in Switzerland. Claire has a knack for crazy creations.

Do you have a dream piece of furniture?

A pale pink sofa. But I’m still negotiating with my husband!

Are you a collector?

Yes, unfortunately! I have a great passion for beautiful things. Whenever we’ve been to friends’ houses decorated in a minimal style, my husband will wax lyrical about purist living for a while. But I think we’ve found a good balance between cosiness and practical family life – a home in which we all feel comfortable and have enough space.

 

Credits:

All photos are by Scarlett Steiner. The pictures showing Scarlett were taken by Andrea Monica Hug of Chic in Zurich.

Scarlett Steiner on the web:
Blog: Fork and Flower 
Instagram: @forkandflower
Pinterest: Fork and Flower (&Baby)

Translation: Toby Alleyne-Gee

Finden Sie die deutsche Version auf Sweet Home

Rosa Räume

by Marianne Kohler Nizamuddin, 20. Februar 2018

Die berühmte Stil-Ikone und Vogue-Moderedaktorin Diane Vreeland sagte einst: «Pink ist das Marineblau Indiens.» Sie hat sich natürlich auf die Mode bezogen. Pink wurde im Westen zwar nie zum Klassiker aber eine Lieblingsfarbe der Modemacher, der Exzentriker, der Stars und der Girlie-Industrie. Pink oder Rosa können aber mehr, vor allem im Interiorbereich. Da sind sie ein starkes Statement, eine Farbe, die positiv wirkt und viel Stil hat. Sehen Sie selbst:

Rosa ist nicht kitschig

Keine Farbe ist an sich kitschig, nur ihre Anwendung kann das bewirken oder verhindern. Hier sind alle Wände dieses Zimmer mutig in starkem Rosa gestrichen. Die Möbel aber und die Wohnaccessoires sind natürlich und unkompliziert. Da keine anderen Pastelltöne und keine verspielten Formen dazu kombiniert sind, wirkt hier Rosa einfach nur stark. Bild über: Apartmentdreams.

Rosa weckt auf

Keine andere Farbe bringt so viel Energie in den Wohnbereich wie Pink. Es hat eine ähnliche Signalwirkung wie Rot aber nicht dessen Aggressivität. Es wirkt so intensiv wie Gelb, ist aber viel kühler und Rosa schafft es, dass alles davor viel stärker zur Geltung kommt. Bild über: Solid Frog.

Rosa beweist Mut

Dieser Raum zeigt deutlich, was Diane Vreeland mit ihrem Zitat meinte. Starkes Rosa weckt Assoziationen an Indien, denn dort wird es so selbstverständlich eingesetzt, wie bei uns die Klassiker und Naturfarben. Dieser klassische Raum wird zum starken Stil-Statement durch die ungewohnte, starke Farbe und bekommt auch etwas Orientalisches, Exotisches, Fremdes. Bild über: Solid Frog.

Rosa gibt Wärme

Hier ist nochmals derselbe Raum wie auf dem ersten Bild zu sehen, nur aus einer anderen Perspektive. Wären hier die Wände weiss geblieben, würde der Raum viel kühler wirken. Rosa hat ihn warm und wohnlich gemacht. Mehr noch: Es lässt Alltägliches als etwas ganz Besonderes wirken. Bild über: Denise at Home.

Rosa besänftigt

Eine farbige Wand hilft praktisch immer, einem Raum mehr Gehalt, Tiefe und Stil zu geben. Rosa ist auch eine sanfte Farbe und beruhigt. Perfekt also für Arbeitszimmer, Schlafräume, Kinderzimmer. Bild über: Interiors Porn.

Rosa hat Humor

Es passt durchaus in eine supercoole Umgebung, mit wenig anderen Farben und reduzierter Einrichtung. Es bricht die Strenge, sorgt für Weiblichkeit, kokettiert und bringt Charme ins Haus. Bild über: Interiors Porn.

Rosa bleibt der Liebling der Modedesigner

Der englische Modemacher Paul Smith hat seine Boutique an der Melrose Avenue in Los Angeles unübersehbar gemacht – mit Pink natürlich! Paul Smith Melrose-Boutique.

Rosa kann schockieren

Das dachte sich Elsa Schiaparelli, die avantgardistische Konkurrentin von Coco Chanel und machte die leuchtende Farbe zu ihrem Markenzeichen. Die Modemacherin, die in den 20er Jahren bekannt wurde, liebäugelte mit dem Surrealismus, hat Kleider mit Hummermotiv entworfen und Hüten die Formen von Schuhen oder Telefonen gegeben. Und sie hat ihr Parfüm «Shocking Pink» getauft.

Designer lassen Pink einziehen

Der Modemacher Matthew Williamson liebt starke Farben nicht nur für seine Kollektionen auf dem Laufsteg, sondern richtet sich auch damit ein. Seine Wohnung ist somit auch der Liebling aller Interior-Magazine. (Bild: Elle Decoration.

Bildercredits: 

Elle DecorationPaul Smith Melrose-BoutiqueInteriors PornDenise at Home,Solid Frog,Apartmentdreams,

Elsie de Wolfe, die erste professionelle Interior-Designerin

by Marianne Kohler Nizamuddin, 18. Februar 2018

In einer Zeit, in der die Zeitschriften voll mit Starlooks sind, lohnt es sich, wieder mal die echten Stilikonen anzuschauen. Sie haben uns zu viel mehr inspiriert, als nur zum Kauf einer neuen «It-Handtasche». Mit ihrem Stil, ihrer Lebensart und ihrem Geschmack haben sie sich unsterblich gemacht und waren Vorbereiter für vieles, das heute ganz selbstverständlich ist.

Elsie de Wolfe (1865 – 1950) war die erste Frau, die Interiordesign zum Beruf machte. Zuerst aber war sie Schauspielerin. Erst mit 40 Jahren machte sie ihr Hobby zum Beruf und wurde die erste professionelle amerikanische Interiordesignerin des 20. Jahrhunderts. Ihr Markenzeichen war die Vertreibung der dunklen, düsteren, viktorianischen Einrichtungen, ihr Motto: «Ich glaube an viel Optimismus und weisse Farbe.» Über 30 Jahre lebte sie mit einer Frau zusammen, heiratete mit 61 einen Aristokraten und wurde zu Lady Mendl. Mit Stil und Körperbewusstsein hat sie mangelnde Schönheit wettgemacht und bis ins hohe Alter jeden Tag den Kopfstand geübt. Sie gehörte zur internationalen High Society, galt als eine der bestgekleidetsten Frauen der Welt und zählte Berühmtheiten wie die Windsors oder den amerikanischen Verleger Condé Nast zu ihren Kunden.

Elsie de Wolfe wuchs im viktorianisch geprägten Amerika auf. Einige Zeit in ihrer Kindheit verbrachte sie in Schottland und wurde gar der Königin Victoria am Hof vorgestellt. Schon von klein auf hatte sie einen ausgeprägten Sinn für Schönheit. Die düsteren, dunklen, üppigen viktorianischen Häuser und Wohnungen fand sie erdrückend und ihre Familiensituation war alles andere als sicher. Sie hatte vier Geschwister. Ihr Vater, ein Arzt, war spielsüchtig und verlor viel Geld, was mit häufigen Umzügen und Haushaltverkleinerung einherging. Dies weckte in Elsie deWolfe das Bedürfnis nach einer sicheren finanziellen Situation. Sie wollte ihr eigenes Geld verdienen und da die Karrieremöglichkeiten für junge Frauen Ende des 19. Jahrhunderts nicht vielfältig waren, wurde sie Schauspielerin.

Elsie de Wolfe spielte am Broadway und wurde bald bekannt. Vor allem mit ihrer eleganten und stilsicheren Kleidung. Sie selbst fand, dass sie nicht schön genug ist und machte das mit einem starken Körperbewusstsein und einer eleganten, modischen Erscheinung wett. Tägliche Gymnastikübungen, Diät und ausgeprägtes Modebewusstsein waren für sie selbstverständlich, und das in einer Zeit in der zehngängige, üppige Mittagessen zum Alltag der Upper Class gehörten und der Körper der Frau ein Tabuthema war.

Elsie de Wolfe lebte 30 Jahre lang mit der Literaturagentin Bessie Marbury zusammen, in einer Beziehung, die man damals eine «Boston Marriage» nannte. Bessie Marbury war eine mächtige Frau in Theater- und Literaturkreisen, vertrat unter anderem Schriftsteller wie Oscar Wilde oder Bernhard Shaw und vermittelte ihnen Theateraufträge in Amerika. Die beiden Frauen lebten in einem Haus am New Yorker Irving Place, welches Elsie bald neu dekorierte. Sie entfernte alle dunklen, viktorianischen Dinge ihrer Freundin, ersetzte diese mit französischen Möbeln aus dem 18. Jahrhundert und strich alles in hellen, sanften Farben. Die Frauen führten ein reges gesellschaftliches Leben. Viele der Gäste bewunderten die ungewöhnlich elegante Wohnung. Elsie entschloss sich mit 40 Jahren zu einem Karrierewechsel und wurde die erste amerikanische Interiordesignerin.

Berühmte und mächtige Frauen wie Florence Harriman, Ava Astor, Elsies Lebensgefährtin Bessie Marbury und Anne Morgan, die Tochter von J. P. Morgan, gründeten einen Frauenclub, den Colony Club. Ganz klar, dass Elsie de Wolfe ihn einrichtete und damit Furore machte. Es war das Jahr 1905 und alle Einrichtugen waren immer noch dunkel, hölzern, überfüllt und üppig. Der Colony Club bestach mit einem ruhigen, hellen, eleganten Stil, mit viel Symmetrie und Leichtigkeit.

Elsie de Wolfe verdiente bald viel Geld mit ihrem Einrichtungsgeschäft. Viele Möbel beschaffte sie direkt in Frankreich. Sie reiste gerne und oft nach Paris und kaufte bald, zusammen mit Bessie Marbury und Anne Morgan, eine Villa in Versailles, die Villa Trianon. Diese richtete Elsie ganz im französischen Stil ein: leicht, kokett, mit hellen Farben und vielen Spiegeln. Ein besonderes Markenzeichen ihres Stiles wurden Kissen und ganze Polsterbezüge in Leopardenmuster.

Hier wird der Stil von Elsie de Wolfe deutlich erkennbar. Das «Sonnenzimmer» in der Villa Trianon wurde mit Spiegeln bestückt und klar und symmetrisch eingerichtet. Die Sofas wurden mit Leopardenmuster bezogen. Mit weissen Blumen, hier sind es Hortensien, hat Elsie für Frische und Leichtigkeit gesorgt. Sie hat kleine Beistelltischchen neben die Sitzmöbel platziert und die Mitte des Raumes leer gelassen, fast wie in einem Ballsaal. Das war zu dieser Zeit, Anfang des 20. Jahrhunderts, ungewohnt. Man wohnte immer noch in überfüllten Räumen, mit schweren Stoffen, Zimmerpalmen, viel dunklem Holz und wenig Licht.

Elsie de Wolfe hat ihr Leben ganz der Schönheit gewidmet. Sie wusste auch genau, wie sie damit Geld verdienen und selbst einen luxuriösen Lebensstil pflegen konnte. So hat sie zum Beispiel die Hotelzimmer, die sie bewohnte, gleich neu eingerichtet, hat neue Möbel hingestellt, alles umgestrichen und dekoriert. Dafür wohnte sie dann zu günstigen Konditionen darin und konnte vieles den Hoteliers verrechnen. Diese profilierten sich mit den schicken Zimmern, denn allein die Tatsache, dass Elsie de Wolfe darin gewohnt hatte und die Zimmer dekoriert hatte, zog die reichen Gäste an. Elsie hatte diesen Trick bereits als Schauspielerin mit ihren Kleidern angewendet. Roben, die sie auf der Bühne trug, wurden zu begehrenswerten Stücken und sie vermittelte so den Modedesignern viele neue Kundinnen. Ganz klar, dass sie für ihre schönen Kleider nicht viel oder gar nichts bezahlen musste.  Als Interiordesignerin brachte Sie eine reiche Klientel in Antiquitätengeschäfte und erhielt dann von beiden Parteien Provisionen.

Lange bevor Jane Fonda Aerobic-Videos drehte und Personal Trainer zu chicen Accessoires wurden, hat Elsie de Wolfe täglich den Kopfstand geübt und intensiv Gymnastik gemacht. Sie war bis ins hohe Alter topfit. An schicken High-Society-Kostümparties hat sie sich auch schon mal als Varieté-Tänzerin verkleidet und im Ballsaal das Rad geschlagen, und das mit fast 70!

Elsie de Wolfe war aber auch in anderen Dingen eine Pionierin und für vieles verantwortlich, das heute ganz selbstverständlich ist. Beispielsweise war es ihre Idee, Lichtschalter neben der Zimmertüre zu platzieren. Auch liess sie den Sessel patentieren, den man ausziehen kann um die Füsse hochzulagern, heute als TV-Sessel beliebt! Sie hat als erste Radiatoren abgedeckt und hat Kissen mit Sprüchen besticken lassen wie: «Today is the tomorrow you worried about yesterday» oder «Never complain, never explain».

Mit über 60 hat sich Elsie de Wolfe von Bessie Marbury getrennt und heiratete den englischen Aristokraten und Presseattaché der britischen Botschaft, Charles Mendl. Sie konzentrierte sich nun, als Lady Mendl mehr auf ein Jet-Set-Leben und weniger auf ihr Business, welches dann auch bald bankrott ging. Aber die Heirat passte. Elsie brachte das Geld und Charles den gesellschaftlichen Status. Zusammen waren sie beliebte Gastgeber und Gäste an allen wichtigen Parties. Und wenn das Geld knapp wurde, hat Elsie wieder eingerichtet und sich Kleider und Möbel sponsern lassen. Sie hatte viele Freunde in der internationalen High Society. Hier sitzt sie zwischen Cecil Beaton und Oliver Messel und geniesst ihr Leben in vollen Zügen.

Ein berühmter Kunde von Elsie de Wolfe war der Verleger Condé Nast, dessen New Yorker Appartment Elsie eingerichtet  hat, siehe Bild links. Auch die Windsors (Bild rechts) waren befreundet mit Elsie. Wallis hat sich bezüglich Kleidung und Stil viele nützliche Tipps von der Trendsetterin geben lassen. Elsie half dem Paar auch, sich in Frankreich stilvoll einzurichten.

Eine Einrichtung von Elsie de Wolfte mit den typischen sanften Farben, den Spiegeln, der Symmetrie und der Eleganz, die ihren Interiorstil ausmachten.

Elsie de Wolfe musste im zweiten Weltkrieg von Versailles nach Amerika flüchten. Sie hat mit ihrem Ehemann eine Villa in Los Angeles gekauft, diese neu eingerichtet, mit ihrer damaligen Lieblingsfarbkombination Dunkelgrün und Weiss und «After All» getauft. Das Paar war in Hollywood beliebt. Elsie wurde mit ihrem Stil ein Star. Sie gab Cocktailparties und Dinners und alles was Rang und Namen hatte kam vorbei. Erst 1946, Elsie war nun über 80 Jahre alt, reiste sie zurück nach Europa. Die Villa Trianon hatte im Krieg gelitten und vieles wurde zerstört. Obschon es mit ihrer Gesundheit nicht mehr zum Besten stand – sie sass zum Teil im Rollstuhl, um Energie zu sparen – hat Elsie die Villa restauriert und ihr den früheren Glamour zurückgegeben. 1950 verstarb Elsie de Wolfe. Sie wollte keine Beerdigung und keine Blumen, hat dafür aber schon mal vorsorglich bei Cartier für ihren Mann das Briefpapier für die Beantwortung der Trauerschreiben ausgesucht.

Elsie de Wolfe hat vieles hinterlassen. Kennen Sie zum Beispiel die Damen mit den blau-lila gefärbten Haaren? Elsie de Wolfe hat das erfunden und modisch gemacht. Sie hat ihr Leben ganz dem Stil verschrieben und ihren eigenen auch gut vermarktet. Dieses Marketing, welches stark mit ihrer Person verbunden war, war wegbereitend für spätere amerikanische Lifestyle-Persönlichkeiten wie Martha Stewart oder Ralph Lauren.

Wer noch mehr von oder über Elsie de Wolfe erfahren möchte, liest am besten Elsie de Wolfes Buch «The House in Good Taste»oder ihre Biographie. Die Autobiographie «After All» ist leider vergriffen. In «The House in Good Taste» finden Sie Elsies Alltagstipps, welche sie als Kolumnen für die Publikation «Ladies Home Journal» geschrieben hat. Da stehen Tipps wie: «Bei einer Einladung müssen die Teller heiss, heiss, heiss sein, die Gläser kalt, kalt, kalt und die Tischdekoration tief, tief, tief!»

Blaupause

by Marianne Kohler Nizamuddin, 13. Februar 2018

Blau ist nicht gerade die gemütlichste Farbe und doch lieben wir sie. Wenn nach der Lieblingsfarbe gefragt wird, ist Blau die häufigste Antwort. Blau ist sanft, harmonisch und königlich. Die Farbe weckt Sehnsucht und beruhigt.

Lange war Blau von den Laufstegen verbannt. Doch besonders in seiner leuchtendsten Strahlkraft, dem Ultramarin, gab Blau in den 80er Jahren den Modeton an. Damals kaufte man sich auch die tintenblauen Knautschsofas, die jedem Wohnzimmer unbeholfene WG-Atmosphäre verleiht haben. Bild über: Lotta Agaton.

Ultramarinblau ist das leuchtende Blau, das sich näher im Rotbereich als im Grünbereich befindet. Es strahlt und hat Kraft. In der Kunst wurde es oft eingesetzt, um das Gewand der Maria leuchten zu lassen. Zu Berühmtheit ist Blau in den monochromen Werken von Yves Klein gelangt. In den 80er Jahren war es Modefarbe Nummer eins. Claude Montana, ein Stardesigner dieser glamourösen Modedekade, hat es mit seinen breitschultrigen, raffiniert geschnittenen Kreationen zum Objekt der Begierde gemacht. Bild: String Furniture über Coco Lapine Design.

Nun ist Blau mit dem Revival der Eighties aber wieder da – und zwar nicht nur auf dem Catwalk, sondern auch zu Hause. Es hat die Knautschsofazeit überwunden und nimmt  ganz selbstbewusst Raum ein. Wenn Mode und Interiordesign sich treffen, spielt Blau immer eine Rolle. So zeigt denn auch die Kollektion von Missoni Home viele Stücke in starken Blautönen.

Dieser schlichte Holztisch ist mit der leuchtenden blauen Farbe zu einem Prunkstück geworden. Bild über Interiors Porn.

Königsblau zeigt sich sinnlich und mystisch, wenn es mit dunklen Tönen kombiniert wird. Hier steht eine blaue Sinfonie, wie ein Kunstwerk, vor einer braunen, ornamentalen Tapete. Bild über: Desire to inspire.

Unkompliziert und gemütlich wird Blau hier mit allerlei Grautönen kombiniert. Rustikale Materialien, Handgestricktes und Gehäkeltes vertragen sich ganz gut mit der leuchtenden, supercoolen Farbe und bringen sie in einen wohnlichen, trendigen Kontext. Bild über: Room 269.

Knalliges Blau ist nicht gerade die wärmste Farbe. Mit Holz, Braun und warmen Goldtönen kombiniert wirkt es wie ein edles Schmuckstück. Gerade der improvisierte, individuelle Industrial-Chic bekommt mit einer starken Farbe wie Ultramarin einen Kick und wirkt so persönlicher. Bild über: Interiors Porn.

Blau als Wandfarbe wirkt wie ein Himmel, vor dem alles wertvoll und edel hervorgehoben wird. Bild über: Solid Frog.

Blau und Grün sind ein starkes Trendpaar, das sehr oft an den Interiormessen gezeigt wird. Kombinationen von Farben, die nahe beieinander stehen, wurden in 70er Jahren oft eingesetzt. Sie irritieren ein wenig und haben eine sanfte Schockwirkung. Andere solche Paare sind Pink und Orange, Violett und Pink oder Orange und Gelb. Bild: Zanotta.

Bildercredits: 
ZanottaSolid FrogInteriors PornRoom 269Desire to inspireMissoni HomeString Furniture, Coco Lapine DesignLotta Agaton,

Zeit zum Stricken

by Marianne Kohler Nizamuddin, 9. Februar 2018

Mit dem Stricken ist es so eine Sache. Es gab Zeiten, da waren die Frauenzeitschriften voll von Strickmustern, auch die renommierte «Vogue» zeigte monatlich Strickmodelle zum Nachmachen. Dann wurde Handarbeiten als bieder verschriehen. Vor allem die Werber fanden es total uncool und wollten ihre Kampagnen nicht zwischen Strick- und Kochanleitungen platzieren. Die Frauenzeitschriften entledigten sich ihrer Strickressorts, eiferten der Coolness nach – und viele sind auf diesem Weg gestorben. Heute ist Stricken wieder hip und in den Zeiten von Billigketten, ein fast schon luxuriöses Handwerk geworden. Wenn Sie Handarbeiten lieben: Stricken Sie! Nicht weil es in oder out ist, sondern weil es  Freude macht, die Kreativität fördert und gleichzeitig entschleunigt und entspannt. Hier finden Sie denn auch keine Strickmuster, sondern inspirierende Anregungen, die Lust machen die Nadeln hervorzuholen

Der perfekte Winternachmittag

Ein gutes Buch, eine Tasse feinen Tee, Schokolade, Kuchen und ein kleines, neues Strickprojekt. Versuchen Sie, eine Mütze, ein paar Handschuhe oder einen Kinderpulli zu «lismen». Anleitungen dafür finden Sie zum Beispiel in alten Strickheftchen aus den Fünfzigern oder Sechzigern, die Sie wiederum in Brockenhäusern, Antiquariaten oder auf Flohmärkten entdecken. Wichtig ist, dass Sie bei Mustern aus alten Heftchen ein Garn finden, dass der Dicke der Anleitung entspricht. Machen Sie dafür Maschenproben. Bild über: Science of Wilderness.

Es muss nicht immer brauchbar sein

Werden Sie kreativ, Stricken ist nur die Technik, mit ihr kann man auch Kunstvolles kreieren: kleine Skulpturen, Ornamente, Mobiles. Auf jeden Fall sieht diese Strickkugel toll aus und macht Lust, so was auch selbst auszuprobieren. Bild über: Focus damnit.

Musterhaftes zum Anschauen

Strickproben können auch ganz hübsch sein. Kreieren Sie damit doch ein Bild, so ähnlich wie die alten Stickprobenbildchen. Rahmen Sie einige davon in einen einfachen, dicken, hellen Holzrahmen mit einem weissen Passepartout. Bild über: Konfetti.

Pflegen Sie die Liebe zum Detail

Machen Sie Ihre Strickarbeit wertvoll und besonders. Achten Sie auf Details, schöne Abschlüsse zum Beispiel, oder Farbwechsel, Musterungen, Monogramme … Dieses Bild etwa ist Inspirationsquelle für ein schönes, grosses, edles, weiches, graues Tuch mit genau einem solchen Strick- und Häkelsaum. Bild über: Konfetti.

Die Norweger Masche

Norwegermuster waren der Renner in den Fünfziger- Sechziger- und Siebzigerjahren. Pullover und Fausthandschuhe mit wunderschönen Sternen und Ornamenten trug fast jeder. Es lohnt sich, sie wieder auszuprobieren, denn sie sind wunderschön und einzigartig. Sie sind zwar ein bisschen anspruchsvoll, doch genau das kann ein Anreiz sein. Bild über: Waterproof Valentines.

Das Spiel mit rechts und links

Piquémuster heissen die feinen Strukturmuster, die einfach mit rechten und linken Maschen gestrickt werden können. Sie können da selber kreativ werden und verschiedene ausprobieren, bis Sie eins finden, das Ihnen für Ihr nächstes Pojekt passt. Solche Muster sehen auch im Mix toll aus. Sie sind besonders gut geeignet für Decken oder Kissen. Bild über: Konfetti.

Die allerschönste Restenverwertung

Auch mit kleinen Wollresten lässt sich Hübsches gestalten, solche süssen Fäustlinge zum Beispiel. Wagen Sie tolle Farbkombinationen. Bild über: Nest pretty Things.

Klein und fein

Das perfekte Projekt für alle, die gerne schnell ein Resultat sehen möchten. Stricken Sie Eierwärmer in verschiedenen Pastelltönen und verschenken. Bild über: Yvestown.

Bildercredits: 
YvestownNest pretty ThingsKonfettiWaterproof Valentines, Focus damnit,

Geliebte Kommode

by Marianne Kohler Nizamuddin, 6. Februar 2018

Die Bayern brauchen das Wort kommod, wenn sie bequem oder angenehm meinen. Und das ist sie auch, die Kommode, ein angenehmes, hilfreiches, praktisches und eigentlich fast immer hübsches Möbelstück. Ihre Verwandten sind trendy, wie das Sideboard etwa, oder klein wie das Nachttischchen oder mager wie die Konsole. Keines dieser Möbelstücke aber ist so beständig und vielseitig wie die Kommode. Sie ist einfach da, wo wir sie brauchen, und bietet auf eine ihr eigene, diskrete Art viel Platz für unsere Sachen. Sie war oft das erste Möbelstück, dem wir einen neuen Look verpassten. Wir erbten sie, haben sie im Brockenhaus gefunden oder geschenkt bekommen. Sie ist mit uns von der WG in die erste eigene Wohnung bis in unser jetziges Zuhause gezogen. Sie ist das einzige Möbelstück, das immer da ist, nie in Mode war und nie aus der Mode kam. Sie ist wirklich praktisch und passt als Einzelstück eigentlich überall rein. Wir lieben sie einfach!

 1 Wunderbar wandelbar

Kommoden haben oft schon viele Anstriche überlebt. Einmal abgelaugt, erblühen sie immer wieder zu neuem Leben und spiegeln die Persönlichkeit oder den momentanen Lebensabschnitt des Besitzers wieder. Dieser Zickzack-Anstrich mit Vintagefinish ist sehr gelungen. Er geht frech über die ganze Kommode und verleiht ihr viel Frische. Bild über: Rural Girl.

2 Diskretes Prunkstück

Wenn Sie eine schöne, alte Kommode finden, reicht oft eine einfache weisse Lasur, und sie wirkt immer noch schön und alt (aber zugleich auch frisch und sauber). Hier wurde ein schönes, altes Bild darüber gehängt, und Wohnaccessoires, Fotos und kleine Fundstücke machen sie zum stolzen, aber diskreten Prunkstück. Bild über: Blue Deer.


3 Pragmatischer Mitbewohner

Ein gutes Beispiel dafür, dass Kommoden eigentlich überall stehen können, sogar mittendrin. Sie sind ansehnlich, praktisch, bieten Stauraum und Ausstellfläche, kommen aber selbstverständlicher daher als Sideboards, da sie weniger prätentiös sind. Bild über: First Home.

4 Moderner Klassiker

Kommoden kann man aber auch neu kaufen, und diese werden dann eines Tages die Erbstücke von morgen. Ein schönes Beispiel dafür ist diese schlichte, solide Holzkommode von Pfister. Sie passt wunderschön in ein Schlafzimmer, macht sich aber auch in einer Wohnsituation gut, im Entree zum Beispiel.

5 Im unkomplizierten Vintagestil

Diese Kommode von House Doctor ist neu, zeigt sich aber im unkomplizierten, improvisiert wirkenden Vintagestil. Die Schubladen haben verschiedene Looks und Farben, alles zusammen wirkt wie eine freche Collage.

6 Mit Kreativpotenzial

Nicht die konventionelle Art eines Make-overs. Aber Kommoden sind geduldig und sehen mit einem extravaganten Kleid respektvoll aus. Bild über: Blue Deer.

7 Ein Juwel im Bad

Wenn Platz da ist, ist eine Kommode im Bad ein kleiner Luxus. Sie bietet Platz für alle Tücher und Toilettenartikel und macht das Badezimmer superwohnlich und elegant. Bild über: First Home.

8 Erbstücke, die wir lieben

Dieses stattliche Erbstück, das meine Freunde in einem Ferienhaus stehen haben, ist stilgemäss mit drei antiken Spiegeln bestückt, die nicht nur toll aussehen, sondern auch das Licht reflektieren. Bild: MKN.

9 Perfekt fürs Boudoir

Möbel, die mit Spiegel eingekleidet sind, wirken leicht, fast transparent, sind wie Schmuckstücke und reflektieren den Raum und die Dinge um sie herum. Diese Kommode von Ikea ist schlicht in der Form und wirkt wie ein kleiner Zauberschrank.

10 Passt immer

Nützen Sie Zwischenräume, Nischen und Ecken für die Platzierung von Kommoden. So bekommen diese unscheinbaren Plätze eine gewisse Grandezza. Bild über: Blue Deer.

Bildercredits: 
Blue DeerIkeaFirst Home, House Doctor, Pfister,Rural Girl,

Sammeln Sie was!

by Marianne Kohler Nizamuddin, 4. Februar 2018

Es müssen ja nicht gleich Kaffeerahmdeckel oder Oldtimer sein. Dazwischen gibt es so einiges, das viel Sammelfreude bereiten kann und zu Hause erst noch schön zur Geltung kommt. Lassen Sie sich inspirieren.

Da fehlt es bestimmt nicht am Pfeffer

Pfeffermühlen sind sehr ungewöhnliche Sammelobjekte. Werden sie schön in Reih und Glied auf ein schmales Regal gestellt, wirkt die Sammlung wie Kunst und die einzelnen Mühlen wie kleine Skulpturen. Bild über: Teakpepper.

Taschenliebe

Die Liebe zu Handtaschen wird täglich in den Hochglanzmagazinen zelebriert und gefördert. Neben Gucci, Prada und Co. gibt es aber auch hübsche, edle und dekorative Vintage-Abendtaschen, die sich nicht nur als glamouröse Ausgehfreunde eignen, sondern auch zu Hause ganz schön was hermachen. Bild über: Apartment Therapy.

Alle Tassen im Schrank

Oder besser auf dem Regal. Schönes, buntes Vintage-Geschirr bringt Farbe in die Küche und Freude in den Alltag. Dabei  lässt sich auch ganz gut Sammeln und Brauchen vereinbaren. Bild über: Pinterest.

Spieglein Spieglein

Alte Spiegel haben hübsche Formen. Eine kleine Sammlung von Spiegeln – und man braucht keine Bilder! Bild über: In Decora.

Neue und alte Welten

Die Welt gibts bekanntlich nur ein Mal. Grund genug, sie immer wieder neu zu finden. Weltkugeln und Globen strahlen eine Faszination aus, wirken magisch, interessant und plakativ – auch im Wohnzimmer. Bild über: The Cottage Garden.

Der Schuhtick

Turnschuhe sind für viele zum Objekt der Begierde geworden, zum Statussymbol, Protzstück oder Kultobjekt. Hier haben sie es gleich an die Wand geschafft und das auf eine humorvolle und praktische Art. Bild: The Nightlenz.

Bildercredits: 
The NightlenzThe Cottage GardenIn Decora, PinterestApartment TherapyTeakpepper,

Marianne Kohler Nizamuddin


Marianne Kohler Nizamuddin ist Stylistin und Journalistin. Sie begann ihre Karriere als Textildesignerin und arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift «Annabelle» leitete. Heute arbeitet sie in den Bereichen Styling, Creative Direction und Consulting. Zudem ist sie die Autorin von Sweet Home, dem meist gelesenen Interior-Blog der Schweiz, der fünfmal in der Woche auf Tagesanzeiger/Newsnet erscheint. Marianne Kohler Nizamuddin lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.